Fortbildung für Energieberater, Planer und Handwerker

Die energetische Sanierung von Gebäuden ist für den Klimaschutz sinnvoll und notwendig. Dabei gehen jedoch häufig Quartiere von geschützten Vögeln und Fledermäusen verloren. Bei einer Fortbildung im Museum am Schölerberg haben sich Planer und Handwerker darüber informiert, wie Fassaden gedämmt werden können, ohne „Spatz und Co.“ zu vertreiben.

Die Fortbildung gehört zu der Ausstellung im Museum am Schölerberg „Mehr Platz für Spatz & Co“, die noch bis Mittwoch, 16. Mai, über Möglichkeiten für Schutzmaßnahmen im und am Gebäude informiert und konkrete Unterstützung bei der Umsetzung bietet, aber auch Adressen für den Kauf von Nistkästen bereithält.

Die Veranstaltung „Energetische Gebäudesanierung und Artenschutz“, näherte sich dem Thema aus Sicht von Hausbesitzern, Ingenieuren und Naturschutzexperten. Sie fand im Rahmen des Forschungs- und Entwicklungsvorhabens „Energiekonzepte unter den Gesichtspunkten von Naturschutz und Landschaftspflege“ der TU Berlin, mit finanzieller Förderung des Bundesamtes für Naturschutz (BfN). Mit dabei waren 50 Teilnehmer aus unterschiedlichen Disziplinen wie Schornsteinfeger, Elektriker, Architekten, Verwaltungsangestellte und andere.

Dabei sollte deutlich werden, dass ein Zusammenspiel von (energetischer) Gebäudesanierung und Artenschutz sehr gut möglich ist und Nistplätze und Quartiere für Vögel und Fledermäuse mit angemessenem Aufwand erhalten werden können, gerade dann, wenn Artenschutz zu Beginn der Sanierung berücksichtigt wird.

Zusätzlich zum Thema gibt es im Museumshop Schölerberg auch ein immerwährender Kalender zum Thema „Gebäudesanierung und Artenschutz“, den die Stadt Osnabrück ebenfalls im Rahmen des Forschungs- und Entwicklungsvorhabens entwickelt hat.

Foto: Lisa Heyn