A Cappella mit „Sistemfeler“

Sie sind wie akustische Erdbeeren mit ganz dick Schlagsahne obendrauf. Am Samstag (23. März) präsentieren Maybebop ihr aktuelles Programm „Sistemfeler“ auf Einladung der Gemeinde Wallenhorst in der Sporthalle an der Fröbelstraße.

Maybebop – vier Querdenker aus Hamburg, Berlin und Hannover, die das Genre des A-Cappella-Pops in eine neue Dimension geführt haben. Mit ihren Stimmen zaubern die vier A-Cappella-Artisten den Sound eines ganzen Orchesters auf die Bühne. Aber bei Maybebop ist alles mundgemacht. Und damit haben sich Jan Bürger, Lukas Teske, Oliver Gies und Sebastian Schröder in ihren mittlerweile 15 Jahren gemeinsamen Schaffens an die Speerspitze der deutschsprachigen Musik- und Theaterszene gesungen. Die anhaltende künstlerische Unabhängigkeit und Distanz zu allen Verlockungen des Mainstreams und zu eitlem Gehabe verleihen Maybebop Geheimratsecken: angenehm reif – und gerade deswegen verlockend sexy. Das Genre wird zur Nebensache.

 

„Sistemfeler“

Frech, hochmusikalisch, intelligent und mit viel Humor zelebrieren Maybebop ihr neues Tourneeprogramm „sistemfeler“. Im Mittelpunkt stehen facettenreiche Eigenkompositionen mit bisweilen absurden Botschaften – angesiedelt zwischen Wahn und Witz. Inhaltlich gehen die Jungs dabei nie auf Nummer sicher, sondern stets neue Wege.

Ihre deutschsprachigen Songs, in bewährt kecker Maybebop-Manier und nicht immer politisch korrekt, behandeln unterschiedlichste Themen, vor allem aber auch das aktuelle Zeitgeschehen. Mal ätzend, morbide, subtil oder gerne urkomisch – Hauptsache, das Augenzwinkern fehlt nicht. Es zeichnet die Lieder von Maybebop aus, dass der obligate Humor kein Selbstzweck bleibt, sondern mit einer guten Portion Gesellschaftskritik unterfüttert wird. Maybebop sind dabei echte Entertainer und treffen den Nerv der Zeit.

Dass die vier Berufssänger, ganz nebenbei, stimmliche Präzision in Perfektion liefern, ist inzwischen durch zahlreiche Preise und Auszeichnungen dokumentiert.

 

Foto: Danny Kurz