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Der Todesschütze von Stade hat sich in seiner Zelle in der Justizvollzugsanstalt Bremervörde das Leben genommen. Wie der “Spiegel” berichtet, soll sich der Häftling mit einem Oberbekleidungsstück erhängt haben. Ob der Raum mit Kameras überwacht wurde, ist Gegenstand einer laufenden Untersuchung, heißt es demnach in Justizkreisen., Unmittelbar nach der Tat in Stade hatte der in der Nähe des Tatorts festgenommene Mann nach Informationen des Magazins gesagt, er habe sich selbst mit seiner Waffe erschießen wollen, aber keine Munition mehr gehabt., Die Parlamentarische Geschäftsführerin der CDU im niedersächsischen Landtag, Carina Hermann, fordert eine gründliche Untersuchung der Todesumstände. “Er hätte als akut suizidgefährdeter Häftling rund um die Uhr beobachtet werden müssen”, sagte sie. Warum das offenbar nicht der Fall war, werde nun untersucht, teilte das Justizministerium in Hannover mit., Der niedersächsische Landesbeauftragte für Opferschutz, Thomas Pfleiderer, zeigte sich “erschrocken, bestürzt und betroffen”. Das werde den Angehörigen der Opfer von Stade nicht viel anders gehen, sagte er dem “Spiegel”. Die Tat sei gerade einmal drei Wochen her, der Suizid des Tatverdächtigen könnte zu einer Retraumatisierung bei den Angehörigen führen. “Einen lieben Menschen durch eine schwere Straftat zu verlieren oder selbst Opfer einer schweren Straftat zu werden, ist mit das Schlimmste im Leben eines Menschen”, so Pfleiderer., Foto: Polizei (Archiv), via dts Nachrichtenagentur
Geschrieben von: Radio Osnabrück Redaktion
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