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Röwekamp kritisiert Berliner Pläne zu Jugendoffizieren

today19 Oktober 2026

Hintergrund
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Der Vorsitzende des Verteidigungsausschusses des Bundestags, Thomas Röwekamp (CDU), kritisiert die drohende Abschaffung von Jugendoffizieren an Berliner Schulen scharf. Schon die entsprechende Ankündigung der Berliner Linken, SPD und Grünen im Sondierungspapier für eine mögliche Hauptstadtkoalition sei “sicherheitspolitisch fatal und geht in der Wirkung weit über Berlin hinaus”, sagte Röwekamp am Montag dem Nachrichtensender “Welt”., Röwekamp sagte, man müsse in den Schulen in Deutschland darüber “aufklären”, welche “Rolle” die Bundeswehr habe und wie “wichtig die Landesverteidigung und Bündnisverteidigung” sei. Es müsse allen klar sein, dass Deutschland “militärisch bedroht” werde, mahnte er. Es gehe insbesondere auch darum, “die Gesellschaft resilient zu machen” und sie darauf vorzubereiten, dass es eine “solche Bedrohung” gebe und das Land “nur verteidigt werden” könne, wenn “jeder bereit” sei, dafür “Verantwortung” zu übernehmen. Einen solchen “Bildungsauftrag” hätten Schulen. Wenn dieser in Berlin nicht mehr stattfinde, sei das Signal, dass man die Menschen nicht brauche. Das sei “genau das falsche Signal”. Man brauche das “Engagement” der Menschen, damit man “in Frieden leben” könne., Der Vorstoß sei ein “weiteres Beispiel” dafür, dass “dieser linke Koalitionsvertrag für Berlin ein fatales Signal in die Gesellschaft” sende, sagte Röwekamp. Es müsse eigentlich darum gehen, wie die Gesellschaft “solidarisch und gerecht” gegen eine mögliche militärische Bedrohung aufgestellt werde. Insofern sei das rot-rot-grüne Ansinnen eigentlich eine “Absage an Solidarität”. An Schulen gehe es auch nicht primär um Rekrutierung, sondern in erster Linie darum, das “Bewusstsein dafür zu schärfen, dass das Leben in Frieden, Freiheit und Demokratie nur möglich” sei, wenn man es “gegen Bedrohung verteidigen” könne, so Röwekamp. Er selbst nehme auch durchaus ein “ernsthaftes Interesse” von Jugendlichen an der Rolle der Bundeswehr wahr., Röwekamp sagte, immer wenn er selbst an Schulen sei und über die Frage von Wehrdienst und Wehrpflicht spreche, merke er, dass die jungen Menschen daran “interessiert” seien, “über dieses Thema zu reden”. Und genau das sei das, was man auch in der Gesellschaft brauche. Eigentlich müsse über die Frage, wofür man die Bundeswehr habe, wie man bedroht sei und wie man “das Land verteidigen” könne, “in jeder Schulklasse, aber auch an jedem Küchentisch und in jedem Sportverein geredet werden”. Man rede über eine Frage, die in anderen Ländern “völlig selbstverständlich” sei, nämlich dass die Gesellschaft sich “darauf einrichten” müsse, sich “gegen eine militärische Bedrohung auch zusammen und gemeinsam zu verteidigen”. Und das gehöre “in die Schulen”., Foto: Bundeswehrsoldat in Flecktarnuniform (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Geschrieben von: Radio Osnabrück Redaktion

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