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Bericht: Heer kauft Flugabwehr bei Rheinmetall-Konkurrent Diehl

today22 Oktober 2026

Hintergrund
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Die Bundeswehr setzt beim Wiederaufbau der heereseigenen Flugabwehr offenbar auf eine Zwischenlösung, weil es beim Luftverteidigungssystem Skyranger von Rheinmetall wohl große Lieferverzögerungen gibt., Wie das “Handelsblatt” unter Berufung auf Unternehmenskreise berichtet, bereite sich Diehl darauf vor, 48 Systeme zur Drohnenjagd an die Bundeswehr zu liefern. Dabei gehe es um das GARMR-System, das Drohnen mithilfe von Radaren erfassen und mit eigenen Abwehrdrohnen oder einer Maschinenkanone abschießen kann. Beschafft werden sollen je 24 Fahrzeuge mit Kanone und mit Interceptor-Drohnen, heißt es., Der Inspekteur des Heeres, Generalleutnant Christian Freuding, hatte schon zuvor bei öffentlichen Terminen angedeutet, dass seine Teilstreitkraft an einer Zwischenlösung zur Ausstattung der Brigade Litauen arbeite, weil der Flugabwehrpanzer Skyranger von Rheinmetall verspätet komme. Die Panzerbrigade wird dauerhaft in Litauen stationiert und soll bis Ende 2027 voll einsatzbereit sein., Die Lieferverzögerungen beim Skyranger haben dem Bericht zufolge auch mit Sonderwünschen bei der Integration von Lenkflugkörpern und beim Fahrgestell zu tun, wo die Bundeswehr eine andere Variante des Radpanzers Boxer wollte als Rheinmetall. Aus Branchenkreisen heißt es, dass der Änderungsvertrag für das neue Fahrgestell mit der Bezeichnung “B0” im November 2026 geschlossen werden könnte. Die Produktion serienreifer Skyranger auf diesem Fahrgestell könnte bereits ab dem zweiten Quartal 2027 erfolgen. Ab diesem Zeitpunkt startet auch die sogenannte “Amtserprobung”, die sich bis ins dritte Quartal 2028 hinziehen dürfte., Foto: Flugabwehrsystem Skyranger 30 (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Geschrieben von: Radio Osnabrück Redaktion

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