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Die Berliner Polizei hat im ersten Halbjahr 2026 insgesamt 585 Delikte mit Schusswaffengebrauch registriert, darunter 324 Bedrohungen und 261 Schussabgaben. Im Vorjahreszeitraum waren es 561 Fälle, wie aus den Zahlen hervorgeht, über die die “Welt am Sonntag” berichtet. Die Statistik umfasst demnach auch Schreckschuss-, Reizstoff- und Signalwaffen., Für 2026 meldete die Polizei 65 Schussabgaben; nach manueller Prüfung wertete sie 62 davon als Straftaten. Als Geschädigte erfasste sie 118 Personen, darunter zwei Tote., Die Polizei-Spezialeinheit “Ferrum” leitete seit ihrer Gründung 708 Ermittlungsverfahren ein, erwirkte 77 Haftbefehle und stellte 73 scharfe Schusswaffen sicher. Bei der Ermittlungsgruppe “Telum” der Staatsanwaltschaft Berlin waren bis Ende September dieses Jahres 258 Verfahren in Bearbeitung. In 19 Verfahren wurden Anklagen erhoben oder Strafbefehle beantragt. Zu 61 Personen wurden Haftbefehle erlassen und vollstreckt, bei neun Personen wurden sie gegen Auflagen außer Vollzug gesetzt., Ermittler beobachten, dass kriminelle Netzwerke auch Minderjährige für Aufträge anwürben, darunter Brandanschläge und Tötungsdelikte. Sie bezeichnen das Modell als “Crime as a Service”, also Kriminalität als Dienstleistung. Europol hat dafür die länderübergreifende Taskforce Grimm eingerichtet. Seit ihrer Gründung im April 2025 verzeichnete sie nach Angaben der Behörde 300 Festnahmen., Foto: Polizei (Archiv), via dts Nachrichtenagentur
Geschrieben von: Radio Osnabrück Redaktion
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