Listeners:
Top-Hörer:
Radio Osnabrück HQ
Radio Osnabrück MOBIL
Der VfB Stuttgart hat trotz einer 0:1-Heimniederlage gegen Celtic Glasgow dank des 4:1-Erfolgs im Hinspiel mit einem Gesamtergebnis von 4:2 das Achtelfinale der Europa League erreicht., Die Partie in der MHP-Arena begann denkbar ungünstig für die Gastgeber. Bereits in der 1. Minute brachte Luke McCowan die Schotten in Führung. Nach einem schnellen Angriff traf der Mittelfeldspieler mit einem präzisen Linksschuss ins lange Eck zum 0:1., Der frühe Rückstand änderte jedoch wenig an der Statik des Spiels. Stuttgart übernahm im weiteren Verlauf klar die Kontrolle und verzeichnete deutlich mehr Ballbesitz. Klare Möglichkeiten blieben zunächst jedoch Mangelware. Badredine Bouanani prüfte Gästetorhüter Viljami Sinisalo mit einem Flachschuss, Jamie Leweling zielte aus spitzem Winkel zu ungenau. Celtic beschränkte sich weitgehend auf Defensive und vereinzelte Vorstöße., Auch nach dem Seitenwechsel spielte fast ausschließlich der Bundesligist. Der eingewechselte Chris Führich sorgte für frischen Schwung, während Celtic kaum noch offensive Akzente setzte. In der 68. Minute jubelte Stuttgart kurzzeitig über den vermeintlichen Ausgleich, doch der Treffer von Führich wurde wegen Abseits aberkannt., In der 77. Minute folgte die nächste strittige Szene: Deniz Undav schob den Ball ins Netz, doch auch dieser Treffer zählte nicht, da zuvor eine Abseitsposition von Ermedin Demirovic festgestellt wurde., In der Schlussphase drängten die Schwaben weiter auf den Ausgleich. Führich und Undav vergaben aussichtsreiche Gelegenheiten, während auf der Gegenseite Sebastian Tounekti in der Nachspielzeit an Alexander Nübel scheiterte., Am Ende blieb es beim 0:1 aus Stuttgarter Sicht. Die Niederlage hatte jedoch keine Konsequenzen mehr für das Weiterkommen. Während Celtic immerhin einen Achtungserfolg verbuchte, zog Stuttgart souverän in die Runde der letzten 16 ein., Foto: Alexander Nübel (VfB Stuttgart) (Archiv), via dts Nachrichtenagentur
Geschrieben von: Radio Osnabrück Redaktion
© 2023 Radio Osnabrück - alle Rechte vorbehalten