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Die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) fordert mehr Geld, um Kliniken krisenfest zu machen. “Die Politik hätte diese Fragen der Resilienz im Rahmen der Krankenhausreform stärker berücksichtigen müssen”, sagte der DKG-Vorstandsvorsitzende Gerald Gaß dem “Tagesspiegel”. Jetzt gelte es, das gesamte Gesundheitswesen gezielt und umfassend auf Krisensituationen vorzubereiten. “Und dazu wird die Politik nicht umhinkönnen, auch Geld in die Hand zu nehmen.”, Bevor eine Expertenkommission zur gesetzlichen Krankenversicherung am Montag ihren Bericht und Reformvorschläge vorstellt, forderte Gaß, Krisenfestigkeit und Sicherheit müssten zu festen Bestandteilen der Krankenhausplanung werden, die aktuell in allen 16 Bundesländern anstehe. “Sie sind ein essenzieller und existentieller Teil der nationalen Daseinsvorsorge”, sagte Gaß über die Kliniken. “Wir brauchen Verlässlichkeit und endlich einen gesamtgesellschaftlichen und finanziell ausreichend unterlegten Plan zur Stärkung der Krankenhausresilienz.”, Die DKG kalkuliert mit Blick auf Cyberangriffe und Sabotage mit rund 2,7 Milliarden Euro zusätzlicher Förderung, im Bündnisfall liege der Investitionsbedarf bei 4,9 Milliarden Euro und im Verteidigungsfall bei 14 bis 15 Milliarden. “Klar ist, dass diese Maßnahmen nicht kurzfristig umgesetzt werden können”, so Gaß. “Es braucht Priorisierung und einen klaren Stufenplan, um bis 2027 wesentliche Fortschritte zu erzielen.”, Foto: Krankenhaus (Archiv), via dts Nachrichtenagentur
Geschrieben von: Radio Osnabrück Redaktion
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