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Nach der Todesfahrt beim Berliner CSD hat Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) schnelle Aufklärung versprochen., “Wir sind offen und freiheitsliebend – und das werden wir auch bewahren und verteidigen”, schrieb der Kanzler am Sonntagmorgen beim Kurznachrichtendienst X. Die Tat werde aufgeklärt und “mit aller Härte” verfolgt., Merz sprach im Zusammenhang mit der Attacke erneut von einer “abscheulichen Tat” in Berlin. “Hunderttausende Menschen aus aller Welt feierten friedlich beim Christopher Street Day. Sie wollten, dass wir gut und tolerant miteinander umgehen. Das ist ein Angriff auf unsere Gesellschaft.”, Die Polizei fahndet unterdessen weiter nach dem 21-jährigen Abdul B., der am Samstag gegen 22 Uhr mit einem Kleintransporter in den Berliner Tiergarten gerast sein soll, wo CSD-Teilnehmer gerade feierten. Dabei fuhr er schließlich gegen einen Baum und flüchtete. Die Behörden sprechen mittlerweile davon, dass “eine oder mehrere Personen” sich aus dem Fahrzeug entfernt haben sollen. Des Weiteren sollen mehrere Personen “durch Stichwerkzeuge verletzt” worden sein., Die Veranstaltung war nach der Tat abgebrochen worden, über eine Stunde lang war aber öffentlich kaum bekannt, was passiert war – offensichtlich sollte damit Panik vermieden werden. Vorübergehend setzte die Polizei bei der Suche auch einen Hubschrauber über dem Tiergarten ein, dabei soll dem Vernehmen nach auch eine Wärmebildkamera zum Einsatz gekommen sein. Nach letzten Angaben waren bei der Tat am Samstagabend eine Person getötet und 16 weitere verletzt worden., Der Christopher Street Day ist ein Festtag von Lesben, Schwulen und anderen “queeren” Personen, der seit Jahrzehnten zu verschiedenen Terminen begangen wird. Die größten Umzüge anlässlich des CSD gibt es jedes Jahr in Berlin und Köln., Foto: Auto fährt bei CSD in Menschenmenge am 26.07.2026, via dts Nachrichtenagentur
Geschrieben von: Radio Osnabrück Redaktion
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