Politik

Kubicki will bei Niederlage “aufs politische Altenteil” gehen

today24 April 2026

Hintergrund
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Der Bewerber um den FDP-Vorsitz Wolfgang Kubicki kündigt für den Fall einer Wahlniederlage auf dem Bundesparteitag seinen Rückzug aus der Politik an. “Sollte die Partei mich nicht wählen, akzeptiere ich das”, sagte Kubicki dem Portal T-Online. “Dann gehe ich tatsächlich auch mal aufs politisches Altenteil, trinke mein Glas Wein und gucke mir die Entwicklung der Partei dann in Ruhe weiter an.”, Sollte er jedoch gewählt werden, wünsche er sich von seinem Kontrahenten Henning Höne eine tragende Rolle in der Partei. “Ich denke, ein Henning Höne mit einem starken Ergebnis aus der Landtagswahl im Rücken ist gesetzt in der Partei auch für weitere Aufgaben”, sagte er. “Ich würde mir wünschen, dass er, wenn er unterliegen sollte bei der Wahl – was ja möglich ist, um es freundlich zu formulieren – , als stellvertretender Bundesvorsitzende mir und der Partei erhalten bleibt, weil er eine wichtige Funktion hat.”, Über den möglichen Kurs der Partei und seine persönliche politische Ausrichtung sagte Kubicki: “Ich bin nach wie vor ein Sozialliberaler. Das Problem ist nur, dass mir die Sozialdemokraten abhandengekommen sind, die zur Kategorie Willy Brandt, Helmut Schmidt, Sigmar Gabriel gehören, einschließlich Gerhard Schröder. Die Sozialdemokraten dieser Zeit gibt es einfach nicht mehr.” Kubicki hält fest an seinem Ziel, die FDP wieder zu Zustimmungswerten von 10 Prozent oder mehr zu führen. “Weniger als zehn Prozent wäre extrem unterambitioniert”, sagte Kubicki. “Wir haben 2017 und 2021 dokumentiert, dass das machbar ist.”, Im Falle eines Wiedereinzugs in den Bundestag sei für ihn auch eine Regierungsbeteiligung denkbar. “Eine Partei wie die FDP muss den Willen haben, nicht nur stark im Parlament vertreten zu sein, sondern auch die Ideen, die wir haben, dann umzusetzen”, sagte er. Als mögliche Partner kämen für ihn eine “reformierte Union” infrage, ebenso eine SPD, die Fortschritt wage und die “wieder Stolz auf das Land” sei., Foto: Wolfgang Kubicki (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Geschrieben von: Radio Osnabrück Redaktion

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