Historiker: BND schleuste Agent in Eichmann-Prozess ein
Der Bundesnachrichtendienst (BND) hat 1961 mit dem Segen des Kanzleramts offenbar einen Agenten in den Eichmann-Prozess eingeschleust, um die Verteidigung des Angeklagten im Sinn der damaligen Bundesregierung zu steuern. Das berichtet die "Süddeutsche Zeitung" unter Berufung auf den Zeithistoriker Klaus-Dietmar Henke., Ein junger Anwalt, der Eichmanns Verteidiger assistiert habe, habe sich gleichzeitig vom BND als Agent anwerben lassen, heißt es. Ziel der Operation soll es gewesen sein, Konrad Adenauers wichtigsten […]